Wer rastet, der rostet

Wer rastet, der rostet

by Grit Piepers

Es wird Sommer – höchste Zeit, das Fahrrad wieder hervorzuholen. Unser Mitarbeiter Achim Blank kennt viele schöne Ausflugsziele in der Nähe. Aber vor der ersten Fahrt steht noch der Frühjahrscheck fürs Rad an.

Achim Blank ist nicht der typische Schön-Wetter-Fahrer. Er nutzt sein gutes altes Mountainbike das ganze Jahr über für Fahrten in die Region: „Meistens sonntags. Im Sommer, wenn es länger hell ist, auch schon mal abends nach der Arbeit.“ Tagsüber hat er als Elektroinstallateur bei der Leitungspartner GmbH, einem Tochterunternehmen von SWD, Hausanschlüsse verlegt, Baustrom bereit gestellt, Stromzähler ausgewechselt und sich um die Instandhaltung des Stromnetzes gekümmert. „Das Fahrradfahren entspannt mich. Meistens bin ich allein unterwegs. So bekomme ich am besten den Kopf frei.“ Ein festes Ziel hat Achim Blank selten. „Ich fahre einfach drauf los und drehe meine Runden.“

Immer an der Rur entlang

Eine seiner Lieblingsrouten führt zum Stausee nach Obermaubach. Die Strecke vom Annakirmesplatz bis zum See geht immer am Fluss entlang. Sie gehört zum Rurufer-Radweg, der vom belgischen Signal de Botrange bis in die Niederlande nach Roermond reicht. Die etwa 13 Kilometer lange Tour (nur Hinweg) hat kaumSteigungen und eignet sich auch für Familien.
Immer wieder gibt es tolle Ausblicke auf die Rur oder den Mühlenteich. Eine Bank am Wehr in Kreuzau eignet sich perfekt für eine Pause mit Traumkulisse am Fluss. Der Blick am Ende der Strecke auf den Stausee Obermaubach ist einfach umwerfend! Wer noch mehr Bewegung sucht, kann sich hier beim Bootsverleih ein Tretboot mieten.

Industrie trifft Natur

Ein tolles Ausflugsziel ist auch der Indemann bei Lucherberg. Hoch oben auf der Goltsteinkuppe weist das 36 Meter hohe Wahrzeichen aus Stahl mit seinem Arm auf die sich ständig verändernde Landschaft des Tagebaus Inden. In unmittelbarer Umgebung gibt es einen Kinderspielplatz, Minigolf und Gastronomie. Auf die Aussichtsplattformen gelangt man kostenlos
über eine Treppe oder mit dem Fahrstuhl. Start ist wieder der Annakirmesplatz. Diesmal führt die Strecke in die andere Richtung entlang der Rur. Wem 42 Kilometer nicht zu weit sind, der folgt einfach den grün-weißen Schildern mit dem dreifachen „x“. Sie verweisen auf die Route „Grünmetropole“, die sich insgesamt von Düren bis Beringen in Belgien erstreckt. Die erste Etappe führt von Düren über Jülich und Aldenhoven ein Stück um den Tagebau Inden herum direkt zum Indemann. Danach geht es über Eschweiler und Stolberg weiter nach Aachen. Wem der Umweg über Jülich zu weit ist, der verlässt den Rurufer-Radweg hinter dem Gelände der Kläranlage auf die Peterstraße Richtung Merken. Nach der Ortsdurchfahrt geht es parallel zur A4 zum Lucherberger See. Von dort sind es nur noch wenige hundert Meter zum Indemann.

Hoch zur Laufenburg

Als Mountainbike-Fahrer liebt Achim Blank natürlich vor allem Touren in anspruchsvollerem Gelände. „Da darf es gerne auch mal eine rasante Abfahrt über holprigen Untergrund geben.“ Deshalb ist sein Favorit der Meroder Wald rund um die Laufenburg. Hier gibt es viele schmale Pfade – bei Mountainbikern Trails genannt – die geübtes Fahren voraussetzen und Möglichkeiten zum Tricksen bieten. Es gibt aber auch befestigte Wege für Wanderer und Freizeit-Radler. Das Gelände ist jedoch sehr hügelig und setzt schon eine gewisse Kondition voraus. Von der Dürener City aus erreicht man die Laufenburg am besten über die Orte Gürzenich, Derichsweiler und Merode. Von da aus geht es in den Wald. Die alte Ritterburg liegt auf einer Anhöhe und befindet sich im Privatbesitz. Es gibt jedoch ein Restaurant mit kleiner Karte, Kuchen und einem Biergarten. Von hier aus lohnt sich auch ein Abstecher zur Wehebachtalsperre. „Erst Wald, dann Wasser – wer Ruhe und Natur mag, ist hier genau richtig“, empfiehlt Achim Blank.

 

 

 

 

 

 

 

 

Grit Piepers

Online Marketing Managerin

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