Wasser – Unser kostbares Gut

Wasser – Unser kostbares Gut

by Grit Irmscher

Der Umgang mit Wasser ist ein wichtiges Zukunftsthema – nicht nur für Kommunen. Langanhaltende Hitze und ausbleibender Regen stellen die Versorgungsbetriebe vor neue Herausforderungen. Sorgen müssen sich Verbraucher jedoch nicht.

Erfinder der Wasserleitung gingen mit dem kühlen Nass überaus verschwenderisch um: 300 bis 400 Liter Wasser benötigte jeder Römer täglich. Zum Vergleich: In Deutschland sind es pro Kopf nur 123 Liter. Doch obwohl unser Was-serverbrauch seit der Römerzeit deutlich gesunken ist, sind einige Regionen immer häufiger von Wasserknappheit betroffen. Grund dafür ist der Klimawandel. Zwar ist Deutschland insgesamt betrachtet ein wasserreiches Land, doch gibt es regionale Unterschiede beim Grundwasservorkommen. In Regionen mit sandigem Boden nimmt die Bodenfeuchte ab, was vor allem die Bauern vor Herausforderungen stellt. Bisher haben nur 2,7 Prozent der deutschen Landwirte zusätzlich bewässert. Dieser Anteil wird jedoch langfristig steigen. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Hitzewellen wie 2018 durch den Klimawandel heute fünfmal wahrscheinlicher sind als noch vor 120 Jahren.

Genug für alle

Wer nun Sorge hat, dass in Düren demnächst kein Wasser mehr aus dem Hahn kommen könnte, kann beruhigt sein. Die Experten der Leitungspartner GmbH, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Düren, kümmern sich stets um die sichere Trinkwasserversorgung der rund 45.000 Haushalte. Dabei wird die Wasserversorgung gleich auf mehreren Wegen gesichert. „Wir speisen unser Trinkwasser aus verschiedenen Quellen und sind damit gut aufgestellt“, sagt Cord Meyer, Geschäftsführer der Leitungspartner GmbH. Zusätzlich steht ein Reservewasserwerk bereit, aus dem im Notfall Wasser bezogen werden kann. Um sich für den fortschreitenden Klimawandel zu wapp-nen, investiert die Leitungspartner GmbH außerdem schon heute in die stetige Aufrüstung von Wasserwerk und -leitungen.

 

Wasser bewusst nutzen

„Knifflig kann es in Zukunft nur werden, wenn zu viele Menschen gleichzeitig Wasser abzapfen“, so Meyer. Das ist vor allem in den Sommermonaten der Fall, wenn abends die Gärten bewässert und die Pools befüllt werden. Gerade Rasensprenger haben einen enorm hohen Wasserverbrauch: 600 bis 800 Liter fließen beim Bewässern pro Stunde in die Erde. „An Spitzentagen werden so nochmal 50 Prozent mehr Wasser verbraucht, als im Durchschnitt.“ Dabei ist die hohe Qualität des Trinkwassers zum Blumengießen gar nicht nötig. Eine Tonne, die das Regenwasser sammelt ist hier die ökologischere Lösung. Die zunehmende Trockenheit – besonders im Sommer – erfordert also auch von jedem einzelnen einen sensiblen Umgang mit der Ressource Wasser. Wer zum Beispiel auf den hauseigenen Pool verzichtet und stattdessen ins Schwimmbad geht, macht schon einen Unterschied.
Fazit: Niemand muss in Zukunft akribisch auf seinen Wasser-verbrauch achten, aus Angst vor Wasserknappheit. Doch un-nötig verschwenden sollten wir es im Sinne der Nachhaltigkeit natürlich auch nicht. Schließlich ist Wasser unsere kostbarste Ressource.

 

 

 

 

Grit Irmscher

Online Marketing Managerin

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