Optimiertes Wasserpreismodell

Optimiertes Wasserpreismodell

by Magdalena Bilzer

Zu den wichtigsten Aufgaben der SWD zählt die zentrale Wasserversorgung unserer Stadt. Ob Gartenbaubetrieb, Café oder Wäscherei: Wir liefern unseren Kunden qualitativ hochwertigstes Wasser in Lebensmittelqualität – und das rund um die Uhr.

Die Leistung der SWD in Sachen Betrieb, Vorhaltung und Lieferung bewegt sich durchweg auf konstant höchstem Niveau. Durch den Einsatz moderner Energiespargeräte, aber auch durch den bewussten Umgang mit Wasser ist der Verbrauch insgesamt rückläufig. Die Kosten für den Betrieb, die Vorhaltung und Lieferung bleiben dagegen konstant. Das neue Wasserpreismodell gleicht konstante Festkosten bei parallel sinkenden Verbräuchen aus und schafft so ein vereinfachtes, faires Preissystem. Das Ergebnis: Die Wohneinheit löst den Zähler als Maßstab ab.

Anzahl und Größe der Zähler spielen keine Rolle mehr

Ab sofort rechnen die SWD einen System- und einen Mengenpreis ab. Der Systempreis gilt für die Betriebs- und Vorhalteleistung. Er richtet sich nach der Anzahl der Wohneinheiten. Der Mengenpreis bezieht sich auf die verbrauchten Mengen an Trinkwasser und wird in Kubikmetern gemessen. Entscheidend ist: Das neue Modell betrachtet bei der Ermittlung des Systempreises nur noch das Gebäude. Dabei wird folgendermaßen unterschieden: Handelt es sich a) um ein Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus, b) um eine gewerblich genutzte Immobilie oder um c) ein Wohnhaus, in dem auch Gewerbe ansässig ist? Am Ende entscheidet für die Abrechnung, welche Variante den größeren Anteil einnimmt. Danach erfolgt die Einstufung in eine der 14 neuen Preisklassen. Anzahl und Größe der Zähler spielt nun keinerlei Rolle mehr. Vielmehr orientieren sich die Preisklassen an dem Verbrauch. „Das ermöglicht es den Kunden, den Preis zu beeinflussen. Kratzt er an der Grenze zwischen zwei Preisklassen, kann man durch gezieltes Wassersparen die günstigere Klasse erreichen“, erklärt Sascha Ternes, Ansprechpartner für die Wohnungswirtschaft bei den SWD.

Abrechnung mit neuem Modell deutlich einfacher

„Für die Wohnungswirtschaft hat das neue Modell klare Vorteile. Ab der dritten Wohneinheit entfällt beispielsweise der Bereitstellungspreis gänzlich“, erklärt Sascha Ternes. Auf der Rechnung werden deshalb künftig sowohl die Wohneinheiten pro Gebäude abgebildet, wie auch die Anzahl der Wohneinheiten, die über entsprechende Zähler abgerechnet werden. Ein Beispiel: Im Gebäude befinden sich insgesamt sechs Wohneinheiten. Daraus resultiert ein Systempreis von 489,20 Euro brutto pro Gebäude und 81,53 Euro pro Wohneinheit. Ob sich in dem Haus ein oder sechs Zähler befinden, ist für die Abrechnung nicht relevant. Hinzu kommt pro Wohneinheit noch der Mengenverbrauch. Dieser wird weiterhin individuell abgerechnet. Insgesamt gestaltet sich für die Wohnungswirtschaft mit diesem neuen Modell auch die Abrechnung mit den Mietern deutlich einfacher als zuvor. „Wassersparen ist ökologisch sicherlich sinnvoll, hat jedoch wirtschaftliche Folgen. Wir wollen unbedingt die Trinkwasserpreise auch in Zukunft für unsere Kunden stabil halten. Das schaffen wir mit dem neu gestalteten Tarifsystem“, so der SWD-Berater.

Ihre Ansprechpartner

Janina Heineke
Key Account Managerin
Tel: 02421 – 126 205
E-Mail: janina.heinecke@stadtwerke-dueren.de

Sascha Ternes
Key Account Manager
Tel: 02421 – 126 396
E-Mail: sascha.ternes@stadtwerke-dueren.de

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