Mit Sonnenenergie die Stromkosten senken

Mit Sonnenenergie die Stromkosten senken

by Sevda Taskiran

Die Server brummen, die Maschinen laufen – und der Stromzähler gleich mit. Strom mit einer Photovoltaikanlage selbst zu erzeugen klingt nach einer guten Idee. Es ist auch einfach und technisch unkompliziert. Trotzdem nutzen viele Gewerbe die Möglichkeiten nicht, und sind skeptisch: “Lohnt sich das überhaupt?”

Jak Strack, Energieberater bei den Stadtwerken Düren, ist die skeptische Frage gewohnt. Seine Antwort ist eindeutig: „Ja, es lohnt sich. Photovoltaikanlagen erzielen auch in unseren Breitengraden einen ordentlichen wirtschaftlichen Ertrag.“
Die klimatischen Voraussetzungen sind da: Mit etwas mehr als 1.100 Sonnenstunden in den Jahren 2016 und 2017 liegt NRW nur 10 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Das ergibt immer noch circa 1.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstromertrag pro Quadratmeter.
Auch die technischen Voraussetzungen stimmen. PV-Anlagen arbeiten zuverlässig und 25 bis 30 Jahre lang besonders wartungsarm. Den möglichen Ertrag stellt der Solarpark Inden der SWD-Tochter Rurenergie eindrucksvoll unter Beweis: Jedes Jahr „erntet“ die große Freiflächenanlage rund 3,8 GWh Strom.

Sonnige Aussichten für die Rendite?

Ob Privathaus oder Gewerbefläche, „schon ab 3 oder 4 Kilowatt installierter Leistung können Sie mit einer sehr guten Rendite rechnen“, fasst Jak Strak die Rechnung zusammen. „Vergleichen Sie das einmal mit den Konditionen bei Ihrer Bank, und planen Sie nicht zu klein.“ Im Schnitt amortisiert sich eine PV-Anlage nach etwa acht bis zehn Jahren, und ihre Rendite erwirtschaftet sie mehr als zwei Jahrzehnte lang ohne Konjunkturschwankungen oder Wirtschaftskrisen.

Bedarfsgerecht planen?

Die Stadtwerke Düren helfen bei der richtigen Auslegung der Anlage. Je nach Größe fällt weniger EEG-Umlage an und müssen keine Netzentgelte für selbsterzeugten Strom gezahlt werden. Das lässt den Strompreis drastisch sinken. „Wenn wir für einen Kunden eine Anlage konzipieren, die Strom zu Kosten von – zum Beispiel – 10 Cent je Kilowattstunde liefert, bekommt er verständlicherweise glänzende Augen“, fügt Jak Strack hinzu. Ein solcher Kostenvorteil bringt eine bessere Startposition für die Produkte und Leistungen des Unternehmens. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, ob ein Hallendach oder eine nicht benötigte Freifläche für eine PV-Anlage infrage kommt.

Direktverbrauch vs. Speicher?

PV-Anlagen lohnen sich besonders dann, wenn der erzeugte Strom direkt zum Eigenverbrauch genutzt werden kann. Mittlerweile gibt es zwar bereits gute Speicherlösungen, doch hier gilt es nachzurechnen. Aktuell sind diese noch vergleichsweise teuer. “Ob sich eine Speicherlösung lohnt, hängt auch von der Art des Unternehmens ab. Hier gibt es Unterschiede für Gewerbe- und Industriekunden.“, so Strack.
Wichtig ist bei der Rechnung auch der Blick auf den spezifischen Eigenverbrauch, denn der ist in jeder Branche anders: Eine Tischlerei, die tagsüber arbeitet und den Sonnenstrom direkt nutzen kann, hat einen Vorteil gegenüber einer Bäckerei, bei der die Öfen vorwiegend nachts laufen. Ein Dienstleistungsunternehmen mit 100 PC-Arbeitsplätzen und viel IT kann den erzeugten Strom zu einem hohen Anteil selbst nutzen.

Maßarbeit von den SWD?

Bei der Beratung prüfen die Stadtwerke Düren immer zuerst, was Gebäude und Flächen an Möglichkeiten liefern. Dazu kommt eine genaue Analyse der Verbrauchssituation. Die kann je nach Unternehmen sehr unterschiedlich sein. „Deswegen setzen wir auf ausführliche persönliche Gespräche, eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse und eine individuelle Planung jeder Anlage”, fasst Jak Strack die Philosophie der Stadtwerke zusammen.

Neugierig geworden? Jak Strack berät auch Sie gerne über Ihre Möglichkeiten Ihre Stromkosten durch eine Photovoltaikanlage zu senken. Sprechen Sie uns an!

Ihr Ansprechpartner

Jak Strack
Gewerbekundenmanager
Tel: 02421 126-104
E-Mail: jak.strack@stadtwerke-dueren.de

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