Gute Vorsätze mal anders

Gute Vorsätze mal anders

by Markus Niederhöfer

Habt ihr Euch für dieses Jahr gute Vorsätze überlegt? Sport treiben, Oma besuchen, kein Fast Food mehr? Es geht auch anders: In diesem Artikel zeigen wir Euch, welche Vorsätze in Bezug auf Sparsamkeit und Klimaschutz Sinn machen und geben Euch praktische Tipps, wie Ihr Umwelt und Geldbeutel entlasten könnt! 

„Kleinvieh macht auch Mist!“

In den eigenen vier Wänden sind es oft kleine Dinge, die schon viel bewegen können. So zum Beispiel die Vermeidung des Stand-By-Modus von Elektrogeräten. Standby ist ein echter Stromschnorrer und kostet Dich oft mehr Geld als die eigentliche Nutzung des Geräts in Betrieb. Abhilfe schafft eine einfache Mehrfach-Steckdose mit Kippschalter, bei der sich gleich mehrere Geräte wie Computer, Monitor und Drucker gleichzeitig ausschalten lassen. Dass Akkus nicht zu lange aufgeladen werden sollten, hat wohl auch schon jeder einmal gehört. Klar: das Handy über Nacht laden ist praktisch – doch es verbraucht unnötigen Strom und verkürzt zudem die Akkulebensdauer. Besser ist, das Smartphone vor dem Zubettgehen vollständig aufzuladen und nachts vom Ladekabel zu trennen.

Auch das Thema richtiges Lüften kann viel bewirken. Wenn Dein Zuhause einmal Frischluft gebrauchen kann, dann reicht Stoßlüften vollkommen aus. Lieber fünf Minuten vollständig öffnen, als den ganzen Tag „auf Kipp“ – denn das ist energetisch ineffizient und treibt Heizkosten in die Höhe.

Planung ist alles, auch wenn es ums Energiesparen geht. Das beweist unser Tipp: Nahrungsmittel rechtzeitig aus dem Tiefkühlfach zu nehmen und langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Somit entfällt das schnelle Auftauen in der Mikrowelle oder auf dem Herd und der damit verbundenen Strom- oder Gasverbrauch.

Wer täglich ewig duscht, weiß wahrscheinlich selbst, dass er nicht besonders verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umgeht. Um den Wasserverbrauch ein wenig zu reduzieren, kann ein Sparduschkopf verwendet werden. Dieser durchsetzt das Wasser mit Luft und senkt so die Durchlaufmenge.

„Tschüss, veraltete Technik!“

Den Lebensstil nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten, bedeutet auch, sich von veralteter Technik zu verabschieden. Ein guter Ansatzpunkt ist zum Beispiel der Austausch von Glühbirnen durch LED-Lampen oder Energiesparlampen. Moderne LEDs verbrauchen über 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen, Energiesparlampen immerhin rund 70 Prozent weniger.

Auch die in die Jahre gekommene Heizung ist ein Angriffspunkt. Diese weist meist eine deutlich schlechtere Klimabilanz auf, als moderne, energieeffiziente Heizsysteme, wie zum Beispiel eine Brennwert-Therme oder Luft-Wasser-Wärmepumpe. Zu teuer? Dann schaut Euch doch mal unsere Contracting-Angebot SWD HausWärme an. Hierbei entfallen sämtliche Anschaffungskosten, und auch Wartung, Pflege und Instandsetzung sind inklusive – das spart Zeit, Geld und Nerven.

 „Plastik verbannen“

Plastikmüll, der in die Umwelt gerät, schadet Ökosystemen und Lebewesen enorm. Kunststoffreste finden sich mittlerweile überall, in Flüssen, Seen, Böden, Meeren und Meerestieren. Auch wir Menschen nehmen laut einer WWF Studie durchschnittlich fünf Gramm Plastik pro Woche über die Atemluft, Ernährung und Getränke auf.

Dem entgegenwirken kann man als Verbraucher, indem man auf Plastik weitestgehend verzichtet. Ein einfacher Tipp ist hier, statt zum Plastikbeutel, zu einem Stoffbeutel zu greifen. Beim Einkaufen kannst Du auch den klassischen Einkaufskorb benutzen, oder wiederverwendbare Taschen. Auch Plastikgeschirr solltest du Lebewohl sagen, hier gibt es sinnvollere Lösungen wie das gute alte Porzellan oder Glas. Übrigens: auch Strohhalme gibt es aus Papier!

„Alternativen ausprobieren“

Die Umwelt entlasten und nebenbei ein paar Pfunde verlieren? Das geht, wenn man ab und das Auto stehen lässt und sich auf den Drahtesel schwingt. Fahrrad fahren kostet nichts, verursacht keinerlei Emissionen und trainiert die Kondition! Auch der Bus ist eine deutlich bessere Alternative, wenn es um die CO2-Bilanz geht.

Eine weitere schlaue Alternative: Stilles Wasser. Zugegeben, es ist nicht jedermanns Sache, doch laut Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest überall in Deutschland von sehr guter Qualität und oftmals sogar reicher an Mineralien als Wasser aus der Flasche. Außerdem sparst Du Kosten, Muskelkraft und vermeidest pro Liter rund 211 Gramm CO2.

Warum nicht gleich selber Strom erzeugen? Ein großer, aber ebenso wirkungsvoller Schritt ist für Hausbesitzer die Installation einer Solaranlage. Damit machst Du dich unabhängig von Strompreisen und verwandelst Dein Haus in ein autarkes, kleines Kraftwerk. Interesse? Dann schau doch auf unserer Homepage vorbei.

 

 

Markus Niederhöfer

Auszubildender E-Commerce

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.